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13. Oktober 2017
Ausgeglichen

Gründe für Übersäuerung und Tipps zur Entsäuerung

Nicht von ungefähr kommt die Aussage: „Ich bin sauer“, wenn uns Dinge im Privatleben oder bei der Arbeit bitter aufstoßen. Durch unsere modernen Ess- und Lebensgewohnheiten kann das vom Körper gut geregelte System schon mal aus dem Gleichgewicht geraten. Gründe für eine Übersäuerung des Organismus können neben säurebildenden Nahrungsmitteln, auch Stress und flache Atmung sein. Wie kann Entsäuerung erfolgen, wenn unser Organismus bereits übersäuert ist? Basische Kost ist eine Möglichkeit, Übersäuerung vorzubeugen und zu lindern. Weitere Gründe für Übersäuerung und Entsäuerungstipps gibt es in diesem Post.

Säurehaltige Nahrung als einer der Hauptgründe für Übersäuerung?

Im Rahmen einer gesunden und ausgewogenen Ernährung interessieren sich immer mehr Menschen für basische Kost. Es ist durchaus sinnvoll, sich basisch betont zu ernähren, denn ein Grund für die Übersäuerung des Körpers kann ein übermäßiger Verzehr säurebildender Nahrungsmittel sein. Zur Energieproduktion wird alles, was wir über die Nahrung aufnehmen, in unserem Körper in andere Stoffe umgewandelt. Bei diesen biochemischen Reaktionen fallen Säuren und Basen an. Unsere Organe weisen ganz unterschiedliche Säure- bzw. Basengehalte und dementsprechend unterschiedliche pH-Werte auf. Welche Nahrungsmittel zu Übersäuerung führen können, lässt sich leider nicht am Geschmack erkennen. Milchprodukte gehören unter anderem dazu, außerdem Süß- und Backwaren sowie Eier und Fleisch. Vor allem mit Alkohol, Kaffee und zucker- und kohlensäurehaltigen Getränken hat unser Körper zu kämpfen und übersäuert schneller. Zu basischen Lebensmitteln hingegen, die zur Entsäuerung hilfreich sein können, gehören fast alle Obst- und Gemüsesorten sowie Kräuter und Nüsse. Eine detaillierte Auflistung basischer und säurehaltiger Lebensmittel gibt es hier.

Entsäuerung über Basenfasten. Über die Nahrung Übersäuerung angehen

Um Übersäuerung vorzubeugen, wird bei der Nahrungsaufnahme ein Verhältnis von 80 Prozent basischen Lebensmitteln und 20 Prozent sauer verstoffwechselbaren Lebensmitteln empfohlen. Bei vielen von uns ist das Verhältnis häufig genau umgekehrt und kann deshalb zu Übersäuerung führen. Eine Basenfastenkur ist eine Möglichkeit, die Körperzellen dazu anzuregen, sich selbst aus dem Zustand der Übersäuerung zu befreien. Beim Basenfasten wird über einen bestimmten Zeitraum ausschließlich basische Nahrung verzehrt, und säurebildende Nahrungsmittel werden weggelassen – Fasten ohne zu Hungern quasi. Hier wird die Entsäuerung über basische, bewusste und ausgewogene Ernährung angegangen. Aber ist unsere Ernährung wirklich der Hauptgrund für ein Ungleichgewicht der Säuren und Basen im Körper?

Übersäuert vor allem durch flache Atmung

Neben dem übermäßigen Verzehr säurebildender Nahrungsmittel kann vor allem flache oder falsche Atmung zu Übersäuerung im Organismus führen. Die Auswirkungen von verminderter Atmung können durchaus stärker sein als Übersäuerung durch einseitige Ernährung. Denn während wir am Tag nur ein paarmal Nahrung aufnehmen, atmen wir schließlich ununterbrochen, den ganzen Tag lang und auch in der Nacht. Kim Schimmler, unser beratender Arzt, erklärt: „Die Zellen des Körpers werden bei flacher Atmung nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt und können deswegen nicht reibungslos arbeiten. Im Körper wird zu wenig Kohlendioxid (CO2) abgeatmet.“ Nun leuchtet mir auch noch mehr ein, warum bei Yoga und Meditation so viel Wert auf tiefe und vollständige Ein- und Ausatmung geachtet wird – auch ein Beitrag zur Entsäuerung.

Mit uns INJU-Mitarbeitern hat Kim Schimmler ein kurzes Übersäuerungsexperiment nach der Buteyko-Methode durchgeführt. Wir sollten in der Gruppe die Luft anhalten und jeweils zählen, wie viele Sekunden vergehen, bis wir den starken Impuls verspüren, wieder Luft zu holen. Je länger jemand gut im Zustand des Luft-Anhaltens ausharren kann, desto geringer ist die Übersäuerung des Organismus. Nach dem russischen Arzt und Wissenschaftler Konstantin Pawlowitsch Buteyko liegt der Richtwert bei ca. 20 Sekunden, bei Athleten sogar bei 30 Sekunden. Hier ist anzumerken, dass dieses Experiment sehr subjektiv und tagesabhängig ist. Dennoch ist es grundsätzlich förderlich, langes und tiefes Atmen zu üben. Kim Schimmler empfiehlt uns langsam und konzentriert durch ein Nasenloch zu atmen und dabei unserem Lieblingslied zu lauschen. Und siehe da nach diesem Kurzausflug aus dem Alltag fühlen wir uns alle sehr viel ruhiger und geerdeter.

Weitere Gründe für Übersäuerung – Stress und Sorgen

Auch unser Gemütszustand kann sich auf Übersäuerung bzw. Entsäuerung unseres Körpers auswirken. Kim Schimmler erklärt: „Stress und negative Gedanken machen uns sauer von innen.“ Warum Dauerstress übersäuert? Wohl jeder kennt Situationen, in denen er oder sie schneller und flacher atmet, weil man angespannt oder aufgeregt ist. Es gelangt nicht genügend Sauerstoff ins Blut, was wiederum zu den oben genannten Schwierigkeiten führen kann. Der Körper schüttet verstärkt Hormone aus, wie Adrenalin, welches sich wiederum auf Atmung und Verdauungssystem auswirkt. Auch ausreichend Schlaf ist wichtig, um das körpereigene Regenerationssystem walten zu lassen. Schlafstörungen, die häufig auf seelische Belastungen und Sorgen zurückzuführen sind, können den Körper ebenfalls aus dem Gleichgewicht bringen und zu Übersäuerung beitragen.

Übersäuerung durch zu viel Sport

Bewegung regt unseren Stoffwechsel an und hilft dem Organismus auszuscheiden, womit die Zellen nichts anfangen können. Deswegen tut uns Sport tendenziell erst einmal gut. Zu viel Sport hingegen kann auch eine Überlastung für den Körper sein und ebenfalls zu Übersäuerung führen. Muskelkater kennen wir alle als Übersäuerung des Gewebes. Gerade Spitzensportler sind häufig von dieser Form der Übersäuerung betroffen.

Das Fazit also – vor allem Ruhepausen in den Alltag einbauen, sich ab und zu erinnern tief in den Bauch zu atmen und ausreichend schlafen ist für das Säure-Basen-Gleichgewicht entscheidend. Genauso wie regelmäßig, aber nicht exzessiv Sport zu treiben, genügend Obst und Gemüse zu essen und Säurebildner wie Alkohol, Zucker und Milchprodukte nur in Maßen verzehren. Wer das verfolgt, hilft dem körpereigenen Säure-Basensystem wieder leichter in Balance zu kommen oder Übersäuerung gleich vorzubeugen. Und nicht zu vergessen – positive Gedanken und viel Lachen als Rezept gegen ein übersäuertes System. Bitte gleich mal an eine lustige Situation denken und schmunzeln – das tut gut, oder?

Lara

TEAMPLAYER

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