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blau-weißer Teller mit Gemüsecurry
15. September 2017
Ausgeglichen

Basisches Gemüsecurry

Dieses leckere Gemüsecurry ist durch den hohen Anteil an basischen Zutaten leicht verdaulich und trägt zu einem ausgeglichen Organismus bei.

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten für 4 Portionen:

Basische Zutaten:

  • 250 g Kartoffeln
  • 250 g Karotten
  • 250 g Zucchini
  • 300 g Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 kleine Knolle Ingwer
  • ca. 200 ml Hafermilch oder Kokosmilch

„Gute" säurebildende Zutaten:

  • 250-300 g Basmatireis
  • 1 Glas Kichererbsen
  • 1 Packung Tofu
  • 1 Handvoll Cashew-Nüsse
  • Ghee zum anbraten
  • Sojasoße für den Tofu zum Einlegen

 

Kartoffeln, Zucchini, Karotten und Champignons auf Schneidebrett

 

1. Basmatireis aufsetzen

Bevor wir das Gemüse zubereiten, den Basmatireis aufsetzen (Verhältnis 1 Tasse Reis zu 2 Tassen Wasser). Ich habe von meiner ehemaligen chinesischen Mitbewohnerin als Abschiedsgeschenk einen Reiskocher bekommen und muss sagen, auch wenn ich gegen viele große Küchengeräte bin, schmeckt der Reis aus dem Reiskocher doch toll. Ich gebe ganzen Kardamom dazu und lasse diesen mitköcheln. Diese kann man später wieder herausnehmen, oder wer mag, die Kapseln öffnen und die Kardamom-Körner mitessen.

2. Gemüse zubereiten und in Ghee anbraten

Kartoffeln und Karotten schälen und klein schneiden. Zucchini waschen und ebenfalls klein schneiden. Die Champignons nur mit Küchenpapier putzen, nicht abwaschen, damit sie ihr Aroma behalten.

Wusstet ihr, das Gemüse unterschiedlich schmeckt, je nachdem wie man es schneidet? Ich mag es in schräg-geschnittenen Scheiben.

Den Tofu schneiden und in Sojasauce einlegen, dadurch wird er viel aromatischer.

 

Tofu in Sojasoße eingelegt

Zwiebeln und frischen Ingwer hacken und als Erstes mit Kurkuma und Curry in Ghee anbraten. Dann die Kartoffeln, Karotten und Zucchini mit anbraten, da deren Garzeit länger ist, als bei den Champignons. Mit Wasser ablöschen und nach Belieben Hafermilch oder Kokosmilch hinzugeben und köcheln lassen.

Ghee zum basischen Kochen

Ghee ist geklärte Butter. Zur Herstellung wird Butter erhitzt, der dabei entstehende Schaum abgeschöpft und somit Wasser, Milcheiweis und Milchzucker entfernt. Zurück bleibt das Butterreinfett, welches vor allem in indisch-ayurvedischen Gerichten zum Anbraten verwendet wird. Wie andere hochwertige Fette und Öle (u.a. Olivenöl, Kokosöl, Leinöl, Kürbiskernöl etc.) ist Ghee weder säure- noch basenbildend, sondern neutral. Ghee kann von laktoseintoleranten Menschen verzehrt werden und ist im Unterschied zu normaler Butter hoch erhitzbar und länger haltbar. In der ayurvedischen Heillehre wird Ghee auch noch andere positive Eigenschaften, wie z.B. entzündungshemmend oder cholesterinsenkend, zugesprochen. Wissenschaftlich belegt ist das allerdings nicht.

 

4. Gute säurebildende Zutaten hinzugeben

Wenn das Gemüse bissfest ist, die Champignons dazugeben und gar werden lassen. Nun die Kichererbsen aus dem Glas noch hinzugeben.

Hülsenfrüchte, wie Kichererbsen oder Linsen sind zwar säurebildend, allerdings spricht man hier, genau wie bei fermentierten Sojaprodukten und den meisten Nusssorten von guten säurebildenden Lebensmitteln. Basmati-Reis, der hoffentlich gerade fröhlich vor sich hin köchelt, ist nur ganz leicht säurebildend. Wenn man nicht gerade eine Basenfasten-Kur macht, ist nichts gegen diese Lebensmittel einzuwenden. Im Gegensatz zu den schlechten Säurebildnern, enthalten guten Säurebildner, wie z.B. Nüsse, Hülsenfrüchte, Dinkel, Hirse oder Quinoa ein hohe Nährstoff- und Mikronährstoffdichte und sind nur auf wenigen Ebenen säurebildend (siehe hierzu: Die basische Ernährung). Auch ein Ei ab oder Fisch aus nachhaltiger Aquakultur kann in Maßen in eine basenüberschüssige Ernährung integriert werden. Schlechte Säurebildner, wie z.B. Weißmehlprodukte, Alkohol und alle zuckerhaltigen Produkte sollten so weit wie möglich vermieden werden.

 

Tofu und Gemüsecurry auf dem Herd

 

3. Tofu und Cashews rösten

Den Tofu lege ich vorher in Soja-Soße ein und brate ihn zum Schluss in einer extra Pfanne mit Cashew-Nüssen an. Nun das Gemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken und evtl. noch etwas Currypulver hinzugeben. Nun kann serviert werden :)

 

blau-weißer Teller mit Gemüsecurry und Gabel

 

Würzen beim basischen Kochen

Alle frischen Kräuter sind basisch und auch viele Gewürze, wie in diesem Rezept Kurkuma, Kardamom und Pfeffer. Mein Currypulver habe ich von einer längeren Indienreise mitgebracht und bin begeistert von der Intensität. Habe es leider noch in keinem Geschäft bei uns gefunden.

Salz bei basischer Ernährung

Auch Salz ist nicht per se schlecht, sondern weist sogar leicht basische Werte auf. Vor allem naturbelassene Meersalze oder auch Fleur de Sel enthalten neben Natriumchlorid noch weitere Mineralstoffe und Spurenelemente. Diese Salze, sind in Maßen nicht ungesund, sondern verleihen dem Essen zusätzlich Geschmack ohne Chemikalien hinzuzufügen. Im herkömmlichen Supermarkt findet man allerdings kaum naturbelassene Salze. Industriell verarbeitetes Kochsalz bzw. Speisesalz wird gebleicht, bei hohen Temperaturen gesiedet und gereinigt. Es enthält kaum noch natürliche Elemente und schadet insbesondere aufgrund der hinzugefügten Chemikalien. Kochsalz findet sich in übergroßen Mengen vor allem in Fertiggerichten und Konserven wieder, aber auch verarbeitete Lebensmitteln wie Brot, Wurst und Käse haben einen Kochsalzanteil. Deswegen gilt bei einer basischen Ernährung auch, so viele unverarbeitete Lebensmittel wie möglich zu verzehren. Wohl bekommts.

Lara

Als Kommunikations- und Strukturbeauftragte bei INJU bloggt Lara vor allem zu alternativen Wirtschaftsansätzen und Fragen, die sie für sich noch nicht beantwortet hat.

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